Selbst der treueste Gefährte
braucht mal eine Pause.
Wartung durch Firma Krüger.

Heizkesselhersteller und auch der Gesetzgeber empfehlen eine regelmäßige Wartung Ihrer Heizungsanlage.

Ihr Heizkessel mit Brenner, Regelung etc. ist ein vergleichbares System wie z.B. der Motor Ihres Autos. Hätte Ihr Auto die gleichen Betriebszeiten wie Ihr Heizkessel, würde es jährlich 100.000 km zurücklegen. Genau wie Ihr Auto sollte daher Ihre Heizungsanlage mindestens einmal jährlich gewartet werden. So bleibt die Zuverlässigkeit Ihrer Anlage erhalten und die eingesetzte Energie wird optimal genutzt. Das schon die Umwelt und Ihren Geldbeutel.

Bei der Heizungswartung überprüft der Wartungsmonteur den Zustand Ihrer Anlage und sämtlicher Komponenten wie:

  • Sind alle Anlagenteile noch dicht?
  • Sind die Verbrennungsluftwege frei?
  • Wie hoch ist der Vordruck am Ausdehnungsgefäß?
  • Sind alle Sicherheitsventile in Ordnung?

Der Wartungsmonteur reinigt nicht nur die Heizflächen und justiert bei Bedarf die empfindliche Regelelektronik, wenn nötig füllt er auch Heizungswasser auf und ersetzt Verschleißteile um Ausfällen der Heizungsanlage vorzubeugen.

Abhängig vom Brennstoff Ihrer Heizungsanlage kommen u.a. noch folgende Arbeiten hinzu:

Bei Heizöl:
  • Wechsel der Öldüse
  • Reinigung der Stauscheibe und des Flammenwächters
  • Reinigung des Ölpumpenfilters
  • Austausch des Filtereinsatzes und der Dichtung im Vorfilter
  • Reinigung und Justierung der Zündelektroden
  • Prüfen des Öldrucks der Ölpumpe
  • Prüfen des Saugvakuums der Ölpumpe
  • Reinigung des Lüfterrades mit Prüfung der Kupplung zum Motor
  • Überprüfung der Schlauchleitungen
Bei Erd- oder Flüssiggas:
  • Reinigung der Wärmetauscher, der Brenner- und der Zünddüsen
  • Überprüfung der Brennerrohre Messung des Ionisationsstroms (Flammenüberwachung)
  • Prüfung des Gas-Ruhedrucks
  • Prüfung des Gas- Fliesdrucks
  • Prüfung des Gas-Düsendrucks
  • Prüfung des Gas-Durchsatzes
  • Überprüfung auf Abgasrückstau bei atmosphärischen Feuerungen
  • Reinigung des Kondensatzablaufes
  • Überprüfung der Elektroden
  • Optoakustische Prüfung der Gasleitungen
  • Überprüfung der Sicherheitszeiten
  • Kontrolle des Wasserschalters bei Thermen
  • Überprüfung ggf. Entkalkung des Sekundärwärmetauschers bei Kombigeräten (Heizung & Warmwasser)
  • Bei Warmwasserspeichern kommt ggf. noch eine Kontrolle der Schutzanode hinzu. Schuzanoden, auch Opfer- oder Verzehranoden genannt, bestehen aus Magnesium und werden über das Wasser im Speicher abgetragen um Risse in der Glasur emaillierter Warmwasserspeicher und tragen zur Werterhaltung bei.

Nach allen aufgeführten Arbeiten erfolgt eine Kontrolle durch eine Emissionsmessung mit einem Analysegerät und ein Protokollausdruck. Damit bekommt der Betreiber einer Heizungsanlage ein Testat über die einwandfreie Funktion seines Wärmeerzeugers.

Diese Messung ersetzt nicht die Messung des zuständigen Bezirkschornsteinfegermeisters, sondern dient zur Überprüfung der Arbeitswerte des Gas/Ölgerätes und damit zur Überprüfung der Effizienz.

Eine in der vorgenannten Form beschriebene Heizungswartung benötigt nicht nur Sorgfalt in der Durchführung, sondern auch einen erheblichen Zeitaufwand. Eine nach Emissionsmessung durch den Schornsteinfegermeister unbeanstandete Heizungsanlage ersetzt keinesfalls eine fachgerechte Heizungswartung. Er bescheinigt dem Anlagenbetreiber lediglich, daß die Umweltbelastung der geprüften Anlage im zulässigen Bereich liegt. Vergleichbar ist diese Bescheinigung mit der AU-Plakette bei Autos.

Häufig wird von vielen Anlagenbetreibern eine Wartung unmittelbar vor der Emissionsmessung des Schornsteinfegermeisters gewünscht, dies ist jedoch keineswegs erforderlich. Eine Heizungsanlage die regelmäßige jährlich wiederkehrend gewartet wird, ist ganzjährig mit guten Messwerten betriebsbereit und überprüfbar.

In unserem Betrieb sind drei speziell auf Wartungsarbeiten spezialisierte Kundendienstmonteure beschäftigt, die regelmäßig an Schulungen und Fortbildungen zum Thema Heizungswartung teilnehmen.

News